Der Mord an Alberto Adriano, der am 11.06.2000 auf der
Rückkehr von einer privaten Feier im Dessauer Stadtpark
der Gewalttat fremdenfeindlicher, rechtsextremer Täter
zum Opfer fiel, hat vor zehn Jahren die ganze Republik erschüttert:
Erstmals seit der Wende wurde in ganz Deutschland
mit großer Betroffenheit und viel Engagement über
das Problem rechtsextremer, fremdenfeindlicher und antisemitischer
Gewalt diskutiert, erstmals berichteten die
großen Medien über das Ausmaß der Gewalt, aber auch
der gesellschaftlichen Intervention durch rechtsextreme
Gruppierungen.
Freitag, den 11. Juni 2010
9:00 – 15:30
im Dessauer Stadtpark
an der Stele „Alberto Adriano“
in der Doppelstadt Dessau-Roßlau
Nähere Infos hier:
Postkarte_Alberto_Adriano
Programmflyer
Tag der Erinnerung Alberto Adriano – zehn Jahre danach
Mai 14, 2010Einladung-offener Brief
März 12, 2010Pressebericht zur Veranstaltung
Mitteldeutsche Zeitung:
25.03.2010 Angst am Geisterschloss
Das Dorf ist kein braunes Nest
Einladung zum herunterladen
Gemeinsames Feiern kann ein guter Schritt auf diesem Weg sein. Und so ist die Idee entstanden, am 08. Mai ein gemeinsames Frühlingsfest zu feiern und dies am Ort an dem rechtsextreme Kräfte ein Schulungs- und Ausbildungszentrum von überregionaler Größe entstehen lassen wollen auf dem LPG-Hof in Trebnitz. Denn was dort vorbereitet wird, das geht nicht nur die Menschen in Trebnitz an, das geht uns alle an.
Und um dieses Fest zu einem großen Erfolg werden zu lassen, laden wir zu einem Vorbereitungstreffen in die Vereinsgaststätte des Sportvereins „Blau-Weiß Viktoria“ nach Trebnitz am Mittwoch, den 24.03. um 19:00 Uhr ein.
Presse zum Schlosskauf in Trebnitz:
Februar 17, 2010TAZ:
16.02.2010: Neonazis kaufen Schloss
23.02.2010: Die Pläne werden nicht verraten
Blick nach Rechts:
16.02.2010: Braune Schlossherren
29.04.2010:Neue Schlosseigentümer
MZ-web:
16. 02.2010: Neonazis in Trebnitz – Die Vorgeschichte
17.02.2010: Braune Schlossherren unter Beobachtung
18.02.2010: Neonazis kaufen Schloss Trebnitz
25.03.2010 Angst am Geisterschloss
Das Dorf ist kein braunes Nest
NPD-blog.info:17.02.2010: Braune Schlossherren
Volksstimme: 18.02.2010: Für 80 000 Euro Neonazis kaufen Schloss Trebnitz
Nibelungen Kurier: 18.02.2010 Neonazis kaufen leerstehendes Schloss im Salzlandkreis
FR-online: 18.02.2010: Neonazis kaufen Schloss
Die Welt: 18.02.2010: Neonazis kaufen ein Schloss am Ufer der Saale
Spiegel-online: 23.02.2010: Schloss Trebnitz in brauner Hand
Short-news: 23.02.2010: Schloss Trebnitz fällt an Rechtsextreme – wird ein Schulungszentrum daraus?
T-online: 23.02.2010: Schloss Trebnitz in brauner Hand
Schweiz: (hier wurde anscheinend der falsche Ort gegoogelt)
Thurgauer Zeitung: 24.02.2010: Die Festung der Neonazis
Baseler Zeitung: 24.02.2010: Die Festung der Neonazis
Neues Deutschland: 24.03.2010: Schlossherrenmenschen
Tag der Erinnerung
Mai 19, 2009neun Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano
+++
11. Juni 2009 um 15:00 Uhr im Stadtpark zu Dessau-Roßlau
Stele „Alberto Adriano“
+++
Moderation, Joachim Landgraf, Verwaltungsdirektor Anhaltisches Theater
Ablaufplan Tag der Einnerung 11 Juni 2009_Word_bis_2003.d-205
Großer Aktionstag in Aschersleben!
April 25, 2009
Eine Presseinformation für diesen Tag gibts hier:Presseinformation_Aktionstag
Ausstellung
März 4, 2009Die Kunst der Erinnerung 15.-28.März
Tagung Zukunft der Erinnerung am 14.März
ausstellung_die_kunst_der_erinnerung
Aufruf zum Aktionstag gegen Rechts
März 4, 2009Am 9.Mai wird der nächste Aktionstag gegen Rechts „Buntes Salz statt brauner Brühe“ im Salzlandkreis gestartet. Dieses Jahr öffnet dafür das Europa-Gymnasium „Stephaneum“ in Aschersleben seine Pforten. Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr wollen verschiedene Initiativen und Gruppen ihr Engagement für einen toleranten, demokratischen und weltoffenen Landkreis zeigen.
Weitere Akteure werden gesucht, um ein möglichst buntes Bild der Braunen Farbe entgegenzusetzen. Wer sich beteiligen möchte mit einer kreativen Aktion, mit finanzieller Unterstützung oder einer Sachspende, ist herzlich willkommen.
Informationen sind zu erhalten per E-Mail: info@netzwerk-gegen-rechts.de
Für eine menschenwürdige Trauer.
Februar 17, 2009Wir wehren uns gegen eine Instrumentalisierung
des unfassbaren Ereignisses durch Neonazis!
Wir fühlen mit der Familie des Opfers mit und möchten diese Trauer durch einen gemeinsamen Trauergang und anschließender Andacht Raum geben.
Aus Solidarität mit der Familie zeigen wir so gemeinsam, dass wir uns keine Angst machen lassen und das Groß-Börnecke kein Ort der NPD ist.
Am Samstag den 21.02.09 um 12:30 vor dem Rathaus Mittelstraße 2
Groß-Börnecke
In einem Trauergang wollen wir von dort aus zusammen zur Andacht in der St. Laurentius Kirche gehen. Es wird in der Mitte des Trauerganges an der St. Clemens Kirche eine Gedenkminute geben.
Wir bitten von Parteienwerbung, Plakaten, Fahnen und ähnlichem abzusehen, da unser Trauergang in erster Linie unserer Anteilnahme zum Ausdruck bringen soll.
Wir bitten um Ihre Teilname
Ortsbürgermeister Pfarrer
Engelhardt Lörzer
Eine Gemeinschaftsaktion der:
Ev. Kirchengemeinde Groß Börnecke (Gastgeber),
der Stadt Hecklingen OT Groß-Börnecke und des Netzwerkes gegen Rechts – Für Toleranz und Weltoffenheit im Salzlandkreis (Veranstalter)
Handzettel zum ausdrucken und verteilen
http://www.mz-web.de/artikel?id=1229853043896
ddp Deutscher Depeschendienst GmbH: «Trauergang» als Zeichen gegen NPD-Versammlung in Groß Börnecke (Agenturmeldung v. 21.02.2009), URL: http://www.derNewsticker.de/news.php?id=88123 (Stand: 21.02.2009)
Januar 10, 2009
Veranstalter:
Deutsch-Afrikanische Initiative in Dessau e. V.
Multikulturelles Zentrum Dessau
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt
Podiumsdiskussion: Der Prozess zum Tod von Oury Jalloh – Rückblick und offene Fragen
Ort/Zeit:
Podiumsdiskussion
Donnerstag, 15. Januar 2009
18.00 Uhr
Schwabehaus Dessau
Johannisstr./Ecke Ferd.-von-Schil-Str.
mit:
Ulrich von Klinggräff
(Rechtsanwalt aus Berlin; Nebenklagevertreter im Prozess)
Susi Möbeck
(Integrationsbeauftragte der Landesregierung Sachsen-Anhalt)
Frauke Sonnenburg und Bianka Mopita
(Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt)
Bernd Mesovich
(Pro Asyl)
Marco Steckel
(Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Anhalt/Bitterfeld/Wittenberg im Multikulturellen Zentrum Dessau; Mitglied in der Dessauer Prozessbeobachtergruppe)
Die Podiumsteilnehmer informieren über den langen Weg zum Prozess und über den Verlauf und die Ergebnisse des bundesweit vielbeachteten Verfahrens. Zudem beantworten sie Fragen aus dem Publikum.
Oury Jalloh verbrannte am 07. Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeizelle. Am 08. Dezember letzten Jahres endete der 22monatige Prozess am Dessauer Landgericht. Die beiden angeklagten Polizeibeamten wurden freigesprochen. Auf die Urteilsverkündung, in der der Richter u.a. das Aussageverhalten von Polizeibeamten für das Scheitern einer rechtsstaatlichen Aufarbeitung dieses Falles verantwortlich machte, reagierten zahlreiche AkteurInnen und Initiativen mit Empörung und Protest.
Allgemein |
Verfasst von netzwerkgegenrechtsslk